DRK – Tagebuch seit 1927 – Ankündigung der Veröffentlichung –

Vom DRK wurde das 90 Jahre alte Tagebuch des Deutschen Roten Kreuzes in Adensen zur Verfügung gestellt.

DRK Geschichte seit 1927
DRK Geschichte seit 1927

In diesem Buch sind sehr viele interessante Details über Adensen seit 1927 enhalten. Das Buch wurde zunächst digitalisiert. Da eine automatische Bearbeitung zur guten Lesbarkeit der einzelnen Seiten nicht möglich ist (Papierqualität, Alterungsprozesse, Größen usw.), müssen alle Seiten (ca. 250 Stück) zunächst manuell bearbeitet werden. Anschließend wird ggf. die Handschrift durch maschinenlesbare Schrift ergänzt.

Dies wird eine geraume Zeit in Anspruch nehmen und anschließend werden die Seiten hier veröffentlicht (soweit keine rechtlichen oder sonstigen Gründe dagegensprechen). Daher hier zunächst nur eine Seite des Buches in noch nicht endgültiger Bearbeitung. Ich bitte daher um Geduld, wenn die gesamte Veröffentlichung noch etwas dauert.

Danke an das DRK. Weitere Beiträge sind willkommen und können ggf. eingearbeitet werden.

Geschwindigkeit K 505 (Umgehungsstrasse Adensen)

Und da ist es wieder, das Schild mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung:
50 km/h und Überholverbot auf der Umgehungsstrasse.

Ok, schaden wird es nicht. Weder vom Lärm her noch davor, aus der Straße vom Sportplatz her, ungefährdeter einbiegen zu können. Tja, wenn sich alle dran halten….

Tempo 50 auf der Umgehungsstraße
Tempo 50 auf der Umgehungsstraße

K505 Geschwindikeitsbegenzung

In eigener Sache…. zum Nachdenken (oder auch „Heimatpflege durch die Presse“)

Heimatpflege…. Was ist das? Das ist das, was in der Heimat, direkt um einen herum, dort wo man seine Heimat hat, passiert. Und ein wichtiges Medium die Informationen aus der Heimat zu verbreiten ist nunmal die Zeitung. Die örtliche Zeitung, die, die auch Nachrichten bringt die nicht das Weltgeschehen nur zeigen. Die die Heimat so „klein klein“ zeigt.

Daher fand ich das Editorial der Leine-Deister-Zeitung (LDZ) eigentlich – in eigener Sache – recht interessant. Natürlich betrifft dies nicht nur diese Zeitung, es betrifft alle Zeitungen und Medien die über die Dinge vor Ort berichten. Nur hier wurde es mal aufgeschrieben. Ich – persönlich sowie auch als Ortsheimatpfleger – denke, es verdient eine Erwähnung – nicht als Werbung für eine bestimmte Zeitung, nein, als Beitrag, über die Bedeutung örtlicher Medien mal nachzudenken….

Und natürlich auch über die Bedeutung der Heimatpflege. Nur was bekannt ist, entweder in der Zeitung steht oder aber dem Heimatpfleger zur Verfügung steht, kann archiviert werden und für spätere Generationen (oder für uns selber in einigen Jahren) zur Verfügung stehen! Und daher auch die Bitte: Alte Bilder nicht wegwerfen, es könnten Motive vorhanden sein, die auch für die geschichtlichen Belange wichtig sind.

Und wichtig: Dies ist nicht eine Werbung für eine bestimmte Zeitung! Nur hier wurde das Thema von der Seite der „Zeitungsmacher“ mal angesprochen!

Beitrag LDZ vom 22.06.2017:

Zeitung - Bedeutung für die Heimat -
Zeitung – Bedeutung für die Heimat – (mit freundlicher Genehmigung der LDZ Leine Deister Zeitung)

Adensen: Chor tritt letztmalig auf in der St.-Dionysius-Kirche am Samstag, den 17.06.2017, 18 Uhr

Der Chor wird sich aus Nachwuchs-Mangel auflösen und tritt letztmalig auf.

Gottesdienst um 18 Uhr in der Kirche!

Zur Geschichte des Chores:

Der Chor wurde 2002 von dem diplomierten Gesangslehrer und Gründer der CJD-Musikschule Werner Seesemann ins Leben gerufen. Nach dessen frühem Tod im Jahr 2004 übernahm sein ehemaliger Schüler Hans-Michael Schulze die Leitung. Im Laufe der Zeit nahm die Mitgliederzahl immer mehr ab, in den letzten Jahren kooperierte der Chor mit dem Kirchenchor Burgstemmen, um überhaupt noch singfähig zu sein. Im Frühjahr 2017 entschlossen sich die verbliebenen Mitglieder schweren Herzens, den Chor aufzulösen, zu groß waren die Personalprobleme.

LDZ: Homepages der Heimatpfleger der Gemeinde Nordstemmen offiziell in Betrieb

20170603_LDZ_heimatpflege offizielle inbetriebnahme

(mit freundlicher Genehmigung der LDZ – Leine-Deister-Zeitung)

Nachdem die Seite ca. 4 Monate im Probebetrieb war und Beiträge von allen Heimatpflegern der Ortschaften eingestellt worden sind, ist der Echtzeitbetrieb nunmehr aufgenommen worden.

Zunächst sind beispielhafte Beiträge aufgenommen werden. In den nächsten Monaten werden neben den reinen Schrift-Beiträgen auch Audio- und Video-Beiträge mit eingebunden.

Ziel ist, so viel wie möglich aus der Geschichte der Ortschaften im Netz verfügbar zu machen. Dies gilt sowohl für die Dokumentation neuer Ereignisse (denn auch die sind bald Geschichte) wie auch für die nach und nach stattfindende Einarbeitung von Geschichtsmaterial aus früheren Epochen. Das ist jedoch für die Heimatpfleger mit einem sehr hohen Aufwand verbunden, da die Daten oft erst aufgearbeitet werden müssen (scannen, fotografieren usw.).

Weiterhin sei nochmal betont, dass auch Vereine usw. als Autor oder Mitarbeiter selbstständig mitwirken können. Vom örtlichen Heimatpfleger können die Rechte für das Einstellen von Beiträgen eingeräumt werden. Dort können dann – nach entprechender Durchsicht – die Allgemeinheit interessierende Beiträge veröffentlicht werden.

Und: Mitarbeiter sind sehr willkommen! Wobei „arbeiten“ in einem positiven Sinne gemeint ist. Vielmehr handelt es sich eher um die Kommunikation im Ort, also das Einbringen von Beiträgen und Mitteilungen, die für den ganzen Ort interessant sind. Wenn man so will: eine Pin-Wand für die Ortschaft.

Weiterhin können für viele Beiträge Kommentare abgegeben werden (Berichtigungen, Ergänzungen usw.).

Für Adensen: Natürlich stehen die sonstigen bisherigen Beiträge immer noch unter:

http://www.bildertuempel.de/auswahl/7200-nordstemmen-adensen-hallerburg/

bereit. Hier findet sich sehr umfangreiches „altes“ Material, welches ständig durch Archivbeiträge ergänzt wird. Außerdem sind hier die Beiträge zu finden, in denen viele Fotos verwendet werden.

Unter der Adresse:

http://www.bildertuempel.de/panoramen/03 Kirche Vers 300116 mit Zusaetzen/160130_Kirche12.html

ist der virtuelle Kirchenrundgang zu finden.

Aber auch diese Beiträge werden auf die allgemeine Seite „umziehen“, sobald alle technischen Voraussetzungen geschaffen sind und ich als „Alleinkämpfer“ die Zeit dazu habe.

Im Zweifelsfall steht Ihnen der Ortsheimatpfleger gerne zur Verfügung.

Adensen: Bericht über Meeresschutz der Organisation „Sea Shepherd“ vor Kindern (Bericht LDZ Leine Deister Zeitung vom 09.06.2017)

(Bericht LDZ Leine Deister Zeitung vom 09.06.2017)
Adensen: Vortrag vor Kindern durch Meeresschutzorganisation „Sea Shepherd“ mit freundlicher Genehmigung der LDZ – Leine-Deister-Zeitung

Adensen: Lange Nacht der Kirchen am 15.09.2017 (Bericht Leine-Deister-Zeitung vom 09.06.2017)

(Bericht LDZ Leine Deister Zeitung vom 09.06.2017)
(Bericht LDZ vom 09.06.2017)

Besuch aus Belgien: Fotos aus dem Zweiten Weltkrieg aus Adensen zur Verfügung gestellt

 

Vergleich nach 70 Jahren: Aufnahme von August Slock aus Belgien und heutiges Bild mit der Tochter von Herrn Slock (herzlichen Dank für die Bereitstellung der Bilder!)

Vergleich nach 70 Jahren

Vor einigen Wochen meldete sich Frau Armelle Slock aus Belgien bei Herrn Pallentin für einen Besuch in Adensen an. Der Grund: Ihr Mann und sie waren auf dem Weg in den Urlaub und Adensen lag sozusagen am Weg. Frau Slock hütet nämlich einen kleinen Schatz, ein Fotoalbum, ihres mittlerweile verstorbenen Vaters August Slock, der als junger Mann von 17 Jahren zwischen 1943 und 1945 bei Familie Hermann Kreipe beschäftigt war, zusammen mit seinem Freund Aimé. August Slock stammte von einem kleinen Bauernhof in Belgien und war bei Familie Kreipe vermutlich als Landarbeiter beschäftigt. Zum Glück ließ es sich einrichten, dass Gerhard Fuest als Ortsheimatpfleger die Zeit hatte, sie und ihren Mann zu begrüßen und mit ihnen eine kleine Reise in die Vergangenheit zu unternehmen.
Gastwirt Albes, so Frau Slock, lieh ihrem Vater damals eine Kamera, eine Rolleiflex, mit der er zahlreiche Aufnahmen machte, die er, soweit es ihm möglich war, auch beschriftete. In seinem Album finden sich Aufnahmen der Familie Hermann Kreipe, Familie Gastwirt Albes, unbenannter (unbekannter?) polnischer junger Frauen, von „Mariecken“ vorm Wehr der Rosenmühle und eines Niederländers namens „Heinz“  sowie einer Familie Jablowsky, daneben auch Ansichten vom Hof Kreipe, aus der Dorfstraße, von der Rosenmühle und der Marienburg. Herr Slock hat in seinem späteren Leben immer gern fotografiert und als „Layouter“ in einer Druckerei gearbeitet, die geliehene Kamera hat ihn also sowohl in der Wahl seines Hobbies als auch in seiner Berufswahl beeinflusst. Frau Slock hat freundlicherweise das Kopieren der Aufnahmen erlaubt, so dass sie jetzt digitalisiert zur Verfügung stehen.
Frau Slock erzählte, dass ihr Vater 1945 mit seinem Freund per Fahrrad von Adensen zurück nach Hause gefahren ist, vorwiegend nachts. Trotzdem wurden die beiden jungen Männer verhaftet und mussten ein paar Tage „hinter Gittern“ verbringen, bis ihre Identität geklärt war und sie ihre Reise fortsetzen durften. Während sein Freund Aimé später noch einmal nach Adensen zurückgekommen ist, hat August Slock diese Reise nie unternommen. Seine Tochter hat sich gefreut, dass sie in Adensen noch ein paar Stellen wiedererkennen konnte, die ihr Vater auf seinen Bildern festgehalten hat, es war für sie also eine kleine Spurensuche. Ein Teil der Bilder wird nach der Bearbeitung auf den Seiten der Heimatpflege zur Verfügung gestellt.

Und hier der entsprechende Bericht der LDZ – Leine-Deister-Zeitung (herzlichen Dank!):

Bericht der LDZ Leine Deister Zeitung über Frau Slock in Adensen
Bericht der LDZ –  Leine-Deister-Zeitung über Frau Slock in Adensen